Chinas "Amazon" JD.com mit boomendem Singles Day-Verkauf: 25,6MRD$!!!

JD, das chinesische E-Commerce-Schwergewicht, berichtete, dass seine Verkäufe während der ersten Hälfte des Singles Day / Einkaufskarnevals am 11. November, der von Mitternacht am 1. November bis zum 11. November um 14:37 Uhr dauert, beachtliche 179,4 Milliarden Yuan (25,6 Milliarden US-Dollar) erreichten.

Der Verkauf von Klimaanlagen lag nach Angaben von JD innerhalb von 20 Sekunden nach Mitternacht des 11. Novembers über 100 Millionen Yuan, und mehr als 10.000 Einheiten von 65-Zoll-Fernsehern wurden innerhalb von acht Sekunden verkauft.

Der Umsatz mit Mutter- und Säuglingsprodukten stieg in den ersten 15 Minuten im Vergleich zum Vorjahr um 400 Prozent, während die Umsätze mit Fitness- und Gesundheitsprodukten sowie Kosmetika in der ersten Stunde des 11. Novembers um 346 Prozent bzw. 136,5 Prozent stiegen.

Das Consumer-to-Manufacturer- oder C2M-Modell nutzt die Big-Data- und Kundenanalysemöglichkeiten des Online-Einzelhandels, um die Produkte einer Marke speziell für die besonderen Anforderungen des chinesischen Marktes zu optimieren. Während des diesjährigen Shopping-Festivals am 11. November gewann es an Dynamik und trieb das Umsatzwachstum bei Haushaltsgeräten voran.

Große Haushaltsgerätehersteller haben mehr als 200 unabhängige Produktionslinien für JD in Betrieb genommen, um über 30 Millionen neue Haushaltsgeräteprodukte anzubieten, von denen 12 Millionen das C2M-Modell übernommen haben.

Singles Day begann als Scherzurlaub, den Studenten in den 1990er Jahren als Alternative zum Valentinstag für Menschen ohne romantische Partner kreierten. Es fällt auf den 11. November, weil das Datum mit vier Singles geschrieben ist - "11 11."

Alibaba BABA hat den Tag vor einem Jahrzehnt als Verkaufstool eingeführt. Konkurrenten wie JD.com u.a. machten mit und gewährten Rabatte auf Waren von Smartphones bis hin zu Reisepaketen. Ähnliche Umsätze werden wiederum beim von JD.com eingeführten 618-Festival realisiert, das am 18.Juni (daher 6/18) stattfindet. Hier machen Aliba u.a. ebenfalls mit.

Der E-Commerce ist in China aufgrund des Mangels an traditionellen Einzelhandelsnetzwerken und der Bemühungen der Regierung zur Förderung der Internetnutzung rasant gewachsen. Alibaba, JD.com, Baidu und andere Internetgiganten haben sich auf Konsumentenfinanzierung, Unterhaltung und Offline-Einzelhandel ausgeweitet.

Am Montag boten Online-Händler Preisnachlässe für Waren von Craft Beer über Fernseher bis hin zu Gesundheitspaketen an.

JD.com, der größte chinesische Online-Direkteinzelhändler, gab bekannt, dass der Umsatz um 9 Uhr morgens 165,8 Milliarden Yuan (23,8 Milliarden US-Dollar) erreichte.

Die chinesischen Online-Ausgaben wachsen insgesamt schneller als der Einzelhandel. Der Online-Verkauf von Waren stieg nach Regierungsangaben in den ersten neun Monaten des Jahres 2019 gegenüber dem Vorjahr um 16,8% auf 5,8 Billionen Yuan (825 Milliarden US-Dollar). Das entsprach 19,5% der gesamten Konsumausgaben.

Quelle: Market Watch 11.11.2019



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