Gut angezogen für die Übernahme?

Wie bild.de berichtete hat der Radikalschlag bei der Deutschen Bank begonnen, am Montag wurden die ersten Mitarbeiter in New York, London und Singapur entlassen. Abschied unter Tränen! Und was machen die Chefs? Lassen sich vom Nobelschneider mit teuren Anzügen ausstatten!

Als Fotojournalisten vor dem Gebäude der Deutschen Bank in London warteten, schossen sie auch ein Foto von zwei Männern, die mehrere Anzugtaschen wegtrugen. Wie der „Guardian“ berichtet, handelt es sich bei ihnen aber nicht um gefeuerte Mitarbeiter der Bank – sondern um Vertreter eines Londoner Nobelschneiders.

Alex Riley und Ian Fielding-Calcutt von Fielding & Nicholson sollten bei mehreren Führungskräften (Managing Directors) Anzüge anpassen – ausgerechnet an dem Tag, an dem die ersten von insgesamt 18 000 Angestellten gefeuert wurden.

„Unser Timing war nicht gut“, sagte Ian Fielding-Calcutt später dem Nachrichtenportal „Financial News“. Und weiter: „Ich denke, viele der Leute, die entlassen wurden, waren Händler irgendeiner Art, die keine Anzüge tragen, und so gingen wir einfach wie gewohnt mit unseren Kunden vor, die offensichtlich nicht von den Kürzungen betroffen waren.“

▶︎ Allein ein Anzug kostet bei der Firma mindestens 1100 Pfund (ca. 1200 Euro) – nach oben gibt es keine Grenzen. Bis zu acht Wochen sitzen die Schneider an einem Outfit.

Quelle: Bild.de


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