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Intel: 10 MILLIARDEN EURO ZUSCHUSS VON DER DEUTSCHEN BUNDESREGIERUNG!

Der US-Chiphersteller Intel soll schnell 10 Milliarden Euro Subventionen von der Bundesregierung für die Errichtung einer Chipfabrik in Magdeburg erhalten, so Bloomberg aktuell.

Für sein geplantes Mega-Chipwerk in Sachsen-Anhalt erhält Intel kräftige Unterstützung aus Bundesmitteln. Der US-Halbleiterkonzern konnte sich mit höheren Subventionsforderungen durchsetzen. Das bedeutet eine Niederlage für Finanzminister Christian Lindner und eine gute Nachricht für die Kasse von Intel.

Das Wirtschafts- und Finanzministerium lehnte eine Stellungnahme ab. Intel verwies auf die Bundesregierung. Die Bundesregierung ist bereit, Intel höhere Subventionen zu gewähren – allerdings nur unter der Bedingung, dass Intel seine Gesamtinvestitionen in das Werk deutlich erhöht, heißt es weiter. Die Förderungen sollen über verschiedene Mechanismen gewährt werden.

Intel hatte den Baubeginn des Werks, für das 6,8 Milliarden Euro Staatshilfe vereinbart worden war, Ende letzten Jahres wegen der nachlassenden Konjunktur verschoben und um mehr Mittel gebeten, berichten mit der Situation vertraute Personen. Berlin habe nun seine Bereitschaft erklärt, im Rahmen von Verhandlungen rund 10 Milliarden Euro bereitzustellen Nicht genug offensichtlich der US-Halbleiterkonzern vor einigen Wochen und verwies auf die gestiegenen Kosten für Energie und Baumaterial.

Ursprünglich war Intel von einer Investitionssumme von 17 Milliarden Euro ausgegangen, jetzt rechne das Unternehmen aber mit 30 Milliarden Euro, wie zu hören ist. Wie bei den meisten Projekten, die im Rahmen des EU-Chipgesetzes gefördert werden, erwarte Intel davon etwa 40 % der Gesamtkosten als Subvention.

Dem hatte Finanzminister Christian Linder zunächst eine Absage erteilt. Die knappen Haushaltsmittel würden höhere Subventionen nicht zulassen. In der Diskussion sollen andere Maßnahmen wie ein niedrigerer Industriestrompreis finanziert werden.

Christian Lindner konnte sich nicht durchsetzen. Vor allem auf Betreiben von Wirtschaftsminister Robert Habeck soll Intel nun doch 9,9 Mrd. betragen. Euro an Subventionen erhalten. Die letzte Verhandlungsrunde wird für das kommende Wochenende erwartet. Bereits am Montag soll die Einigung unter Beteiligung von Intel-Chef Pat Gelsinger im Kanzleramt unterzeichnet werden. Unter CEO Pat Gelsinger hat Intel einen massiven Ausbau eingeleitet, um seine Führungsposition wiederzuerlangen und die Produktionsstandorte für kritische Komponenten zu diversifizieren, die derzeit in Ostasien konzentriert sind. Magdeburg war ein zentraler Bestandteil dieser Pläne.

Für Intel und auch den geplanten Standort Magdeburg ist die Einigung eine gute Nachricht. Halbleiterwerke kosten viel Geld, jede Möglichkeit, Investitions- und Finanzierungskosten einzusparen, bedeutet langfristig ein besseres Unternehmensergebnis und höhere Cashflows. Für die Region Magdeburg wird mit bis zu 10.000 gut bezahlten Stellen gerechnet. BullSearch 16.06.2023

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