Laut einer Pressemitteilung hat Grubhub (GRUB) eine Partnerschaft mit der führenden Fast-Food-Kette

Aktualisiert: 14. Okt 2019

Vor fast auf den Tag genau einem halben Jahr notierte die Aktie von CTrip.com noch um 40 US-Dollar, inzwischen ist sie – auch dank des Handelskriegs von Donald Trump – sogar für rund 29 US-Dollar zu haben. Dabei hat sich der chinesische Online-Reisemarkt, der langfristig großes Potenzial birgt, nicht verändert, im Gegenteil.

Damals wurde ein Deal im Handelskonflikt im Mai oder Juni erwartete. China und die USA standen im Mai tatsächlich kurz vor einem solchen Deal. Erst neue Forderungen von chinesischer Seite ließ die Einigung doch noch platzen – mit den entsprechend negativen Folgen, insbesondere eben für chinesische Aktien.

Wenn ein Deal aber käme (es wird seit 10. Oktober wieder verhandelt), dürfte das sämtliche chinesische Aktien kurzfristig anfeuern. Insofern ist ein möglicher Deal zwischen China und den USA für die Anteilseigner chinesischer Unternehmen so etwas wie ein zusätzlicher Joker.

Eine Analystenstudie von Morgan Stanley unterstützt Investmentthese einmal mehr! Diese haben sich mit dem chinesischen Markt befasst und kommen dabei zu dem Ergebnis, dass die Eltern chinesischer Kinder ihr Geld bevorzugt für deren Bildung sowie Reisen ausgeben.

Besonders interessant ist dabei, dass die Analysten schreiben, dass sich laut einer Umfrage des chinesischen Online-Reisebüros CTrip.com Auslandsreisen zu einem Markenzeichen der chinesischen Selbstidentifizierung als Mittelklasse entwickelt haben.

Die Analysten kritisieren, dass sinkende Ehe- und Geburtenraten, auch aufgrund der langen Ein-Kind-Politik, die Wachstumsperspektiven im Bildungsmarkt begrenzen. Das mag so sein, gilt aber weniger für den Reisemarkt. Denn gerade wohlhabende ältere Menschen reisen doch sogar mehr und geben dabei auch noch mehr Geld aus.

Die CTrip.com Aktie war, ist und bleibt mittel- bis langfristig kaufenswert!

Die Aktie in den vergangenen sechs Monaten um etwa 30% günstiger geworden. Das Kursziel liegt bei 65 US-Dollar. Es mag möglicherweise ein wenig länger dauern, was eben der noch immer fehlenden Einigung im Handelskonflikt geschuldet ist.

Wer daher bereits in die Aktie investiert hat, sollte noch einmal nachkaufen und so seinen Einstiegspreis verbilligen. Wer noch nicht an Bord ist, sollte sich hingegen durchaus mal näher mit der Aktie befassen. Das maximale Kursrisiko auf der Unterseite dürfte bei 25 US-Dollar liegen. Daher überwiegen die Chancen die Risiken hier deutlich.



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