Neue Gesprächsrunde zwischen USA und China für Anfang Oktober geplant

Das chinesische Handelsministerium sagte am Donnerstag, dass sich die Verhandlungsführer beider Seiten in einem Telefongespräch auf eine weitere Gesprächsrunde Anfang Oktober verständigt hätten.

Vize-Premier Liu He sprach mit dem dem US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer und dem Finanzminister Steven Mnuchin, heißt es in einer Erklärung des Handelsministeriums.

Auf Anfrage von CNBC, bestätigte ein Sprecher des US-Handelsbeauftragten zwar das Telefongespräch, aber nicht das Treffen Anfang Oktober.

Peking ließ mitteilen, dass sich die beiden Seiten auf eine weitere Runde von Handelsverhandlungen in Washington, Anfang nächsten Monats, verständigt hätten. Mitte September sollen die Gespräche vorbereitet werden, sagte das chinesische Handelsministerium.

"Beide Seiten haben sich darauf geeinigt, dass sie zusammenarbeiten und konkrete Maßnahmen ergreifen sollten, um günstige Bedingungen für die Verhandlungen zu schaffen", heißt es in einer Erklärung des chinesischen Handelsministeriums.

Der Sprecher des US-Handelsbeauftragten erklärte indes nur, dass beide Seiten "sich darauf geeinigt haben, in den kommenden Wochen Treffen auf ministerieller Ebene in Washington zu halten" und dass Mitte September Treffen auf "Stellvertreter"-Ebene stattfinden werden, "um die Voraussetzungen für substantielle Fortschritte zu schaffen".

Die Aussicht auf einen Waffenstillstand im Handelskrieg zwischen den USA und China, wurde mit großer Erleichterung an den Finanzmärkten aufgenommen. Der Dax-Future wurde zuletzt 117 Punkte oder 0,97 Prozent höher gehandelt. Für den S&P 500-Future geht es um mehr als 1 Prozent nach oben. Der Dow Jones-Futurespringt um mehr als 300 Punkte nordwärts, während der Nasdaq 100-Future um 1,37 Prozent steigt.

Am Rentenmarkt drehte der Spread zwischen 2-jährigen und zehnjährigen US-Staatsanleihen wieder ins Positive. Zuletzt lag er etwas mehr als 2 Basispunkte oberhalb der Inversionslinie. Eine inverse Zinskurve gilt als guter Indikator für eine heraufziehende Rezession in den USA. Viel wichtiger ist allerdings die Renditedifferenz zwischen dreimonatigen und zehnjährigen Zinspapieren, die immer noch mehr als 40 Basispunkte invertiert ist.

Mit der höheren Risikobereitschaft der Anleger zog sich der Goldpreis zurück. Zur Stunde fiel er um 0,54 Prozent oder 8,45 Dollar auf 1.551 Dollar je Feinunze.



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