Starbucks Corp.: ANHEBUNG KURSZIEL AUF 96 USD + „OVERWEIGHT“-RATING

Die Aktien von Starbucks (SBUX) erhielten kürzlich von Barclays ein Kursziel von 96 USD. Und der Analyst von Barclays, Jeffrey Bernstein, erhöhte das Kursziel für Starbucks von 94 US-Dollar, während er das Rating „Übergewichtung“ für die Aktien beibehielt.

Bernstein passte das Rating an und stellte fest, dass frühe Fortschritte bei der Rentabilität die Betriebsmarge nach oben getrieben haben.

Für Kaffeeliebhaber führt Starbucks in größeren Städten, an Flughäfen und Bahnhöfen kein Weg vorbei. Allein in München sind acht Starbucks-Filialen in Zentrumsnähe. Zum Ende des Geschäftsjahres 2020 betreibt die Starbucks Coffee Deutschland GmbH 160 Kaffee-Bars. Damit liegt der Champion auf dem vierten Platz im Ranking der führenden Kaffeebar-Marken in Deutschland. Im europäischen Vergleich ist Starbucks mit 2856 Filialen auf dem dritten Platz hinter der offiziellen Kaffeehauskette Costa Coffee und dem McCafé vom Champions-Kollegen McDonald’s. International eröffnete Starbucks sogar allein im ersten Quartal 2022 rund 485 neue Kaffeehäuser. Das sind ca. vier Prozent mehr als im Vorjahr.

Starbucks scheint seine starke Marktposition klug zu nutzen. Trotz Verkaufseinbußen in China, wo Starbucks-Filialen wegen der Stärkung der Corona-Politik des Landes wiederholt geschlossen wurden, erzielte der Champion im zweiten Quartal höhere Einnahmen.

Die Erlöse wuchsen in den drei Monaten bis Ende Juni im Jahresvergleich um knapp neun Prozent auf 8,2 Milliarden Dollar. Der Gewinn übertraf die Erwartungen der Analysten.

Das Starbucks-Management lässt sich vom herausfordernden Gesamtmarktumfeld nicht weiter irritieren. Es startet innovative Kundenbindungsinitiativen. Das erwähnte Bonusprogramm macht sich sowohl für die Kunden, als auch Starbucks selbst „bezahlt“: Das vorhandene Rewards-Programm umfasst bereits heute über 27 Millionen Mitglieder, die zwei- bis dreimal mehr für Starbucks Heiß- oder auch Kaltgetränke ausgeben als Nichtmitglieder.

Anfang August deutete der Interim-CEO Howard Schulz nun ein neues digitales Prämienprogramm an. Eine Web-3-Initiative soll auf dem aktuellen Starbucks-Rewards-Modell mit seinem leistungsstarken „spend-to-earn stars”-Ansatz aufbauen und gleichzeitig neue Methoden der emotionalen Kundenbindung einführen. Hierzu sollen Mitglieder Marken-NFT-Sammlungen erstellen können, deren Besitz die Community-Mitgliedschaft ermöglicht und Zugang zu exklusiven Erlebnissen und Vergünstigungen bietet.

Natürlich ist das börsentechnisch angespannte erste Halbjahr 2022 auch an Starbucks nicht spurlos vorübergegangen. Investoren sollten den temporären Kursrücksetzer jedoch nicht als Ausstiegs- sondern als Schnäppchen-Gelegenheit begreifen. Die zukünftigen Aussichten sind mehr als vielversprechend. BullSearch 18.08.2022

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