Trump-Tweets lösen extreme Marktvolatilität aus

Die Märkte haben weiterhin Donald Trumps Twitter-Konto im Auge, da die Tweets des US-Präsidenten über den Handelskrieg zwischen den USA und China und die Federal Reserve in dieser Woche für extreme Volatilität sorgten.

Trump schickte die Märkte auf eine wilde Achterbahnfahrt und all das mit Tweets von weniger als 280 Buchstaben.

Die Wall Street geriet am Montag stark unter Druck, als der S&P 500 um 1,2 Prozent abschmierte. Grund dafür war die Besorgnis über die mangelnden Fortschritte bei den Handelsgesprächen zwischen den USA und China.

Am Tag darauf erholten sich die Aktienmärkte und der S&P legte um fast 1,5% zu, nachdem Trump angekündigt hatte, dass die neuen Zölle auf chinesische Importe, die am 1. September in Kraft treten sollten, verschoben werden.

Kenta Inoue, Senior Market Economist bei Mitsubishi (T:7211) UFJ Morgan Stanley(NYSE:MS) Securities, erklärte, dass Trumps Zollverzögerung genau zu dem Zeitpunkt kam, als die US-Aktien ins Bodenlose zu rutschen drohten.

"Dies scheint ein routinemäßiger Trick des US-Präsidenten zu sein, der Handelsdruck auf China ausübt, wenn es den Aktien gut geht und für Kompromisse bereit ist, wenn es an den Börsen schlecht läuft", sagte Inoue.

Am Mittwoch erlebten die Märkte ihren schlimmsten Tag des Jahres, als alle drei großen US-Aktienindizes inmitten von Rezessionssignalen am Anleihemarkt um mehr als 3% fielen.

Die Märkte dürften sich am Donnerstag wieder erholen, da China bekräftigte, dass es hofft, dass man sich mit den USA auf halbem Wege treffen kann.

Der S&P 500 stieg Ende Juli auf ein Rekordhoch, aber in diesem Monat hat er an Dynamik verloren und im August beträgt der Verlust bisher mehr als 4%.

Quelle: investing.com



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