Trumps Druck auf die JD.com-Aktie wird vergehen!!

Dank der Drohung von Präsident Donald Trump, alle chinesischen Aktien zu dekotieren, sind JD-Aktien billig.

Nachdem JD.com (NASDAQ: JD) die Schätzungen für seine Gewinne im zweiten Quartal übertroffen hatte, fiel es kürzlich nach einem weiteren Wutanfall von Präsident Donald Trump auf das Niveau vor dem Gewinn. Der Präsident hat den Wert chinesischer Aktien herabgestuft und sie eine Marktkapitalisierung von etwa 1 Billion US-Dollar gekostet. Seine jüngste Eskalation, alle chinesischen Aktien auf den US-Märkten zu dekotieren, bietet JD.com-Anlegern ein Schnäppchen.

Das liegt daran, dass ein Tweet alleine nicht funktioniert, und sogar für eine Anordnung der Exekutive monatelang vor Gericht gekämpft wird.

Ein US-Börsenplatz kann ein Unternehmen nur wegen Verstoßes gegen die Börsenregeln entfernen. Solche Aktionen würden mit den Börsen in Privatbesitz beginnen, nicht mit der Regierung. Sie würden globale Auswirkungen haben.

Das Delisting würde Zeit in Anspruch nehmen, der Wall Street enormen Schaden zufügen und es ist unwahrscheinlich, dass es passiert, wenn Trump nicht wiedergewählt wird.

Es ist viel sinnvoller, JD.com auf der Grundlage seiner Fundamentaldaten zu bewerten. Diese sehen ziemlich gut aus.

Im Juni-Quartal erzielte JD.com bei einem Umsatz von über 21 Milliarden US-Dollar einen Gewinn von rund 500 Millionen US-Dollar. Das Management prognostiziert für das gesamte Geschäftsjahr einen Gewinn von 1,4 Mrd. USD, da der Druckumsatz im vergangenen September um rund 50% gestiegen ist. In den letzten vier Quartalen beliefen sich die Einnahmen auf 73 Milliarden US-Dollar, fast 511 Milliarden Yuan. Die Marktkapitalisierung von JD beträgt 41,3 Milliarden US-Dollar.

Zum Vergleich: Costco (NASDAQ: COST) hat bei einem Umsatz von 150 Milliarden US-Dollar einen Wert von 120 Milliarden US-Dollar. Walmart (NYSE: WMT) hat einen Umsatz von 334 Milliarden US-Dollar bei 518 Milliarden US-Dollar. Keiner der Beiden hat etwas Vergleichbares an Wachstumsrate wie JD.

Dieses Wachstum wird in den nächsten Quartalen weitergehen. JD.com hatte im Juni Jubiläumsaktionen, die diese Zahlen beschleunigt haben. Aber es erweitert seinen Markt um Luxusgüterhersteller und seine globale Präsenz. Das Unternehmen investiert auch in Cloud-Rechenzentren wie Amazon (NASDAQ: AMZN) und expandiert in ganz Asien.

Walmart - ein Investor in JD.com - profitiert von seinem Wachstum. So wie Alphabet (Google-Mutterkonzern). Keiner würde gerne Verluste bei diesen Investitionen hinnehmen.

JD kann das replizieren und sogar verbessern, was Amazon in der Logistik leistet. Das Unternehmen kann Lieferungen am nächsten Tag in ganz China abwickeln, wo noch immer nicht jedes kleine Dorf mit asphaltierten Straßen erreicht wird. Auch bei der Bereitstellung von Drohnen ist es Amazon weit voraus, selbst bei leicht verderblichen Produkten wie lebenden Krabben. Solche Lieferungen wurden sogar in Indonesien getestet.

Die derzeitige geopolitische Bedrohung dürfte nachlassen. In China sind Prüfungen von in den USA notierten Wertpapieren nicht zulässig, die meisten sind jedoch technisch auf den Kaimaninseln angesiedelt. Der Handelskrieg soll die Anleger im Mai bereits 5 Billionen Dollar gekostet haben.

Das Fazit

Der aktuelle Handelskrieg hat das Wachstum in China bereits spüren lassen und könnte im nächsten Jahr eine Rezession für die USA bedeuten. Präsidentschaften können Rezessionen nicht überstehen, insbesondere wenn die Ursache direkt auf dem Twitter-Konto des Präsidenten (NYSE: TWTR) vermerkt werden kann.

JD.com wird massivst unter dem Wert als Amazon im Verhältnis zu seiner Wachstumsrate und sogar seinen Einzelhandelsumsätzen gehandelt. Die Technologie für die Paketzustellung ist deutlich überlegen. Es wird schwer zu schlagen sein, da die Auslieferung am nächsten Tag weltweit weiter zunimmt. Anleger sollten JD-Aktien mit beiden Händen kaufen. 

Quelle: Market Survey 11.10.2019

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