US-Aufsichtsbehörden bereit für Qualcomm-Gerichtsstreit

Das US-Justizministerium (Department of Justice = DoJ) und die Federal Trade Commission (FTC) haben sich bereit erklärt, in einem Bußgeldbeschwerdeverfahren von Qualcomm für gegensätzliche Seiten einzutreten, wobei die Financial Times (FT) erwartet, dass eine hohe Abgabe die nationale Sicherheit gefährden würde.

Laut FT wird das US-Justizministerium die Berufung von Qualcomm gegen ein Urteil vom Mai 2019 unterstützen, wonach das Unternehmen den Wettbewerb auf dem Markt für LTE-Premiummodemchips erheblich beeinträchtigt habe.

Das US-Justizministerium geht Berichten zufolge davon aus, dass eine Entscheidung, die Qualcomm schadet, die nationale Sicherheit der USA beeinträchtigen könnte, indem das Unternehmen gegen globale 5G-Konkurrenten, insbesondere in China, geschwächt wird.

Nachdem die FTC die ursprüngliche Beschwerde eingereicht hat, wird sie am Donnerstag (13. Februar) den anderen Standpunkt vertreten und dafür eintreten, dass die Beschwerde zurückgewiesen wird.

Qualcomm ist kein Fremder in rechtlichen Kontroversen. Das Unternehmen wird derzeit erneut von der Europäischen Kommission untersucht, nachdem es bereits zwei auf dem Kontinent eingeleitete hochkarätige Rechtsstreitigkeiten verloren und Berufung eingelegt hat.

Qualcomm sah sich auch in einer Reihe anderer wettbewerbsrelevanter Märkte und Lizenzierungspraktiken von Regulierungsbehörden und Wettbewerbern konfrontiert.

Quelle: mobileworldlive.com  11.02.2020



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