Wird eine schwache Berichtssaison die Zinssenkungspartie verderben?

Die US-Berichtssaison zum zweiten Quartal geht am Dienstag auf Hochtouren, als die Großbanken JPMorgan Chase & Co (NYSE:JPM), Goldman Sachs (NYSE:GS), Wells Fargo (NYSE:WFC) und Charles Schwab (NYSE:SCHW) alle vor Handelsbeginn an der Wall Street Zahlen vorlegen werden.

Andere bekannte Unternehmen, die heute Morgen berichten sollen, sind Johnson & Johnson (NYSE:JNJ) und Domino’s Pizza Inc (NYSE:DPZ). United Continental (DE:CONG) Holdings (NASDAQ:UAL) und CSX (NASDAQ:CSX) sind dann nach der Schlussglocke dran.

In Vorschau auf den Rest der Woche gibt es dann am Mittwoch die neuesten Finanzergebnisse von Bank of America (NYSE:BAC), Netflix (NASDAQ:NFLX), IBM(NYSE:IBM) und eBay (NASDAQ:EBAY).

Microsoft (NASDAQ:MSFT), das wertvollste Unternehmen der Welt, gibt am Donnerstag Zahlen heraus, zusammen mit Morgan Stanley (NYSE:MS), UnitedHealth (NYSE:UNH) und Honeywell (NYSE:HON).

Und zu guter Letzt schließen American Express (NYSE:AXP) und Blackstone (NYSE:BX) die Woche am Freitag mit ihren Quartalsergebnissen ab.

Der Ausblick auf diese Berichtssaison ist allerdings trostlos. Analysten erwarten, dass die Gewinne der S&P 500 Komponenten im zweiten Quartal um 3% gefallen sind, zeigen Daten von FactSet. Sollte sich dies bestätigen, dann wäre es die erste Gewinnrezession seit 2016.

Citigroup (NYSE:C) machte am Montag den Anfang und berichtete für das zweite Quartal Zahlen, die die Erwartungen der Analysten übertrafen. Aber ein Rückgang der Nettozinsmarge unterstrich die Risiken für Finanzkonzerne in einem Umfeld mit niedrigeren Zinssätzen.

An den US-Aktienmärkten findet seit Anfang Juni eine Rallye statt, die die Kurse auf eine Serie von Rekordständen steigen ließ, nachdem der Federal Reserve Vorsitzende Jerome Powell den Weg für eine Zinssenkung in diesem Monat freigemacht hatte.

Die einzige verbleibende Frage ist, ist die Höhe der Zinssenkung, die die Fed auf ihrer Sitzung vom 30. bis 31. Juli beschließen wird. Die Märkte haben eine Reduktion um 25 Basispunkte voll eingepreist. Die Zinsfutures geben auch eine Wahrscheinlichkeit von 30% für eine Zinssenkung um 50 Basispunkte an.

Quelle: investing.com



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